Die goldenen Pilzsammler-Regeln
Goldene Regeln für Pilzsammler1. Esse nur Pilze die Du selbst ohne jeden Zweifel als Speisepilz bestimmen kannst oder die Dir von einem Pilzberater als eßbar genannt wurden!
2. Lasse zu junge und überalterte oder durchnässte Pilze im Walde stehen! Junge Exemplare sind leicht mit gefährlich giftigen Pilzen zu verwechseln, alte können wegen Eiweißzersetzung bereits giftig wirken.
3. Ernte die Pilze unter leichtem Drehen aus dem Erdboden. Nur wenn man sich sicher ist, welche Pilze man vor sich hat, kann man sie auch kurz über dem Boden mit dem Messer abschneiden. An Holz wachsende Pilze können auch mit dem Messer geerntet werden.
4. Als Transportmittel kommt ausschließlich der gute alte Korb zum Einsatz. Dort können die Pilze luftig gelagert und transportiert werden. In Beuteln oder gar Platiktüten werden die Pilze gedrückt und bekommen keinen Sauerstoff, so verderben sie in kürzester Zeit und werden giftig!
5. Pilze sollten bald nach dem Ernten verarbeitet werden. Sollen sie erst am nächsten Tag gegessen werden, empfiehlt sich dennoch die sofortige Zubereitung. Pilzgerichte, auch Reste, können im Kühlschrank einen Tag aufbewahrt werden.
6. Esse keine Pilze roh! Fast alle Speisepilze sind roh giftig und werden erst durch Erhitzen genießbar.
7. Schätze die Natur! Sammle nicht in Schonungen oder Naturschutzgebieten. Umgraben der Moosschicht zerstört mehr als Du glaubst.
8. Es gibt keine Regeln um Pilze zu bewerten, außer sie sicher zu kennen! Gift riecht man nicht und schmeckt man nicht. Tierfraß ist kein Zeichen für Genießbarkeit. Mitgekochte Zwiebeln oder Silberlöffel als Giftanzeiger sind lebensgefährlicher Unsinn.
30.10.2008. 14:34
Comments
dankedanke
Hat mir bei ha geholfen
Hat mir auch echt weiter geholfen bei meinen Bio-hausaufgaben ;)
Danköö
cool danke da hat mir extrem doll bei meinen bio-hausaufgaben geholfen

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